Ein Gewissen erwacht

© Deutscher Taschenbuch Verlag

Antonio Tabucchis Roman Erklärt Pereira über einen ängstlichen, einzelgängerischen Kulturredakteur, der angesichts der Salazar-Diktatur in Portugal unversehens zum Widerständler wird, ist ein Klassiker der modernen italienischen Literatur. Er verhandelt eine zentrale Frage: Was braucht es, um angesichts von Gewalt und Unterdrückung nicht länger zu schweigen?

„Ein Gewissen erwacht“ weiterlesen

Das dreißigste Jahr

© Paul Zsolnay Verlag

Gianfranco Calligarichs fast fünfzig Jahre alter Roman Der letzte Sommer in der Stadt ist plötzlich ein weltweiter Bestseller geworden. Erzählt wird aus dem Leben des jungen Leo Garazza, der von Mailand nach Rom zieht und dort auf der Suche nach Glück und Liebe durchs Leben taumelt. Warum fasziniert der Roman heute so viele Lesende?

„Das dreißigste Jahr“ weiterlesen

Warten auf die Barbaren

© Die Andere Bibliothek

Dino Buzzatis Klassiker über einen jungen Leutnant, der sein Leben mit dem Warten auf die entscheidende Bewährungsprobe verplempert, ist einer der großen existentialistischen Romane des 20. Jahrhunderts. Zugleich aber lässt sich Die Tatarenwüste aus dem Jahr 1940 als Reflexion über das unpolitische Wegschauen und Nicht-Wahrhaben-Wollen in Zeiten des Faschismus lesen.

„Warten auf die Barbaren“ weiterlesen