Kammerspiel der Ausweglosigkeit

© Suhrkamp Verlag

Yasushi Inoues tragische Liebeserzählung Das Jagdgewehr aus dem Jahr 1949 zählt zu den wenigen japanischen Texten, die in den westlichen Literaturkanon gewandert sind. Anhand mehrerer Briefe verschiedener Figuren wird eine tödlich endende Dreiecksgeschichte erzählt, die sich vor dem Hintergrund der von Einsamkeit und Melancholie geprägten japanischen Nachkriegsgesellschaft abspielt.

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Nichts ist, wie es scheint

© Verlag Klaus Wagenbach

Ein Roman, der scheinbare Gewissheiten ins Wanken geraten lässt: In Sara Mesas Quasi begegnen sich ein alter Kauz und eine junge, etwas einsame Schülerin. Schnell wird klar, die Geschichte kann nicht gut ausgehen. Doch dieser Text über zwei Außenseiter, über Freundschaft, Vertrauen und Missbrauch zieht einem beim Lesen immer wieder den Boden unter den Füßen weg.

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