Kammerspiel der Ausweglosigkeit

© Suhrkamp Verlag

Yasushi Inoues tragische Liebeserzählung Das Jagdgewehr aus dem Jahr 1949 zählt zu den wenigen japanischen Texten, die in den westlichen Literaturkanon gewandert sind. Anhand mehrerer Briefe verschiedener Figuren wird eine tödlich endende Dreiecksgeschichte erzählt, die sich vor dem Hintergrund der von Einsamkeit und Melancholie geprägten japanischen Nachkriegsgesellschaft abspielt.

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Schuld und Sonne

© Kein & Aber Verlag

Erwachsenwerden kann tödlich sein: In Hitze, dem Debütroman des französischen Autors Victor Jestin, beobachtet der 17jährige Léo im Campingurlaub am Strand eines Nachts den Tod eines anderen Jungen. Er greift nicht ein und sieht beim Sterben zu. War es ein Unfall? War es Selbstmord? Ist Léo mitschuldig? Er versteckt die Leiche, doch das Gewissen hört nicht auf, ihn zu plagen. Die scheinbar lässig-entspannte Ferienatmosphäre wird zum Albtraum.

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